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Bürgermeister:
Herr Olaf Friedrich Ortsstraße 17
Sprechzeit des BM
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Hain ist mit seinen 70 Einwohnern die kleinste Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft. Hain wurde erstmalig 1462 urkundlich genannt.
Der Name weist auf eine deutsche Gründung, die auch durch Ortsbild und Fluranlage bestätigt wird. Eine Sage berichtet, hier habe sich einst ein "Tempel" des heiligen Hains der Heiden befunden. Tatsächlich handelt es sich um ein geschütztes Bodendenkmal einer frühen Turmhügelburg aus dem 13. Jahrhundert.

Der "Tempel" liegt nördlich von Hain, ca. 50m rechts des Weges nach Lunzig, links des Kühbaches. Der Tempel ist eine frühdeutsche Wallanlage, die etwa im 12./13.Jahrhundert errichtet wurde. Inmitten wurde ein Erdturm gebaut, der von Palisaden und einem Graben umgeben war. Als Rittersitz kann er den Weg nach Hain und Lunzig mit gedeckt haben. Heute existiert nur noch ein Hügelrest von 8 mal 4 Meter Ausdehnung mit drei alten Bäumen inmitten einer Wiese.
Von Hain erreicht man bei einem Spaziergang am Ostufer der Leubatalsperre nach wenigen hundert Metern ein geschütztes Bodendenkmal, das Kaulicht mit der Teufelskanzel, wo der Teufel zu den Heiden gepredigt haben soll.
Der ortsansässige Verein "Naherholung-Neptun e.V." in Zusammenarbeit mit der Gemeinde pflegt das Ufer der Leubatalsperre, eine Liegewiese lädt zum Verweilen ein. Ein Bootsverleih erweitert das Freizeitangebot. Seit dem Sommer 1999 können auch Floßfahrten auf der Leubatalsperre unternommen werden. Angeln ist möglich.